Walking Act mit Opera et Cetera am 29. August

Walking Act mit Opera et Cetera am 29. August

Die Stationen  

  1. Wachholder Hof
  2. Weinstand Kiedrich (hierzu gibt es Bilder)
  3. Weinstand Hattenheim

 

Die Sängerinnen und Sänger

  1. Sopran: Elizabeth Winn und Katharina Reimann
  2. Bariton: Alex Winn und Timon Führ 
  3. Tenor: Keith Ikaia-Purdy

Gitarre: Alex Winn 

 

Eine Auswahl der Musiktitel 

Gleich zu Beginn als Eröffnung ein „O Sole Mio“ und das bei Regen. Das garantierte automatisch gute Laune. Die Gäste waren zahlreich vor Ort und wie uns ein paar „begleitende Gäste“ schilderten, besuchte zuvor zahlreiches Publikum auch den Wacholder Hof. 

Es ging also weiter mit Gesang und Getränken. „Heut’ ist der schönste Tag“ sorgte für besondere Freude. In gewohnter Manier lauschte das Publikum auch den leiseren Tönen wie dem „Vilja Lied“, gesungen von Elisabeth Winn. Jeder der Künstler/innen hatte eine Solo-Auftritt, wie Keith Ikaia-Purdy mit „Cabaret“ und Katharina Reimann mit „Feeling Good“. Wie auch immer Opera et Cetera das geschafft hat – es hörte auf zu regnen und die Schirme blieben geschlossen.

Was wäre ein Walking Act in den Weinbergen und an Weinständen ohne Trinklieder? Genau. Gar nichts. Deshalb gab es derer Lieder auch satt: Udo Jürgens „Griechischer Wein“ ist zwar kein klassisches Trinklied und eigentlich auch etwas traurig, aber die Melodie hat sich in unsere Köpfe derartig eingeprägt, dass alle Gäste es immer wieder gerne hören. Das Mitsingen war deutlich wahrzunehmen. Mit Summer Wine, Libiamo, That´s Amore war die Stimmung zum Schluss auf einem Höhepunkt und gipfelte mit „Ein Freund, ein guter Freund“ in einen hörbaren Chor. Großartig.  

 

Ob es von dieser Art Veranstaltung zukünftig mehr geben wird?

Das liegt nicht nur an Opera et Cetera allein, denn auch Sie als Publikum und last but not least, die Weingüter müssen mitmachen. Die Nachfrage bestimmt das Angebot und deshalb bitten wir Sie auch: Schreiben Sie uns, wenn Sie davon mehr haben wollen. Insgeheim können wir schon sagen, dass der Walking Act für das nächste Jahr auf jeden Fall besprochen wird. 🙂

Walking Act – Fazit

Auch wenn der Wettergott uns diesmal nicht ganz so gewogen schien, war es ein tolles Event. Und ganz ehrlich, man muss lange suchen, um Sängerinnen und Sänger zu finden, die trotz und Regen gute Laune unter freiem Himmel verbreiten können.  Ganz großes Lob auch an das Rheingauer Publikum. Wieder einmal hat es bewiesen, dass es jedes Wetter mitmacht. Hauptsache die Musik gefällt und der Wein schmeckt! Das haben wir auch schon in der Vergangenheit bei unseren Weinwanderungen erlebt. Jedenfalls wird es für dieses Format ganz bestimmt die eine oder andere Wiederholung geben.

Bravo liebes Publikum!

Hier die Mini-Galerie mit Bildern aus Kiedrich

Text der Einladung zuvor

Walking Act mit Opera et Cetera – beschwingte Stunden bei leckerem Essen und gutem Wein. 

 

Opera et Cetera feiert Jubiläum. Seit zehn Jahren unterhält das Ensemble sein Publikum. Zeit einmal etwas Neues zu versuchen: Opera et Cetera geht unter die „Fahrenden Musikanten“. Sie dürfen sitzenbleiben und sich verwöhnen lassen. Das wird also keine Wanderveranstaltung für Sie.

 

Die Künstlerinnen und Künstler starten ihr Programm gegen 15 Uhr im Wacholderhof in Eltville. 

 

Mitsamt Equipment ziehen wir dann weiter zum Weinstand in Kiedrich. Hier sorgt das Weingut Prinz für Ihr leibliches Wohl. Das Programm wird gegen 17:30 Uhr beginnen.

 

Der Abschluss unserer „Konzertreise“ findet dann am Weinstand in Hattenheim statt. Hier empfängt das Weingut Bausch seine Gäste.

 

Also suchen Sie sich Ihre Lieblings Location aus und machen Sie es sich gemütlich. Wer gar nicht genug von Opera et Cetera bekommen kann, der ist natürlich auch an zwei oder drei Veranstaltungsorten willkommen – ganz wie Sie es mögen.

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und Eintritt wird auch nicht erhoben.
Die Sängerinnen und Sänger freuen sich natürlich über Ihre Spende, wenn Ihnen das Konzert gefallen hat.

 

ERSTE STATION ca. 15 Uhr Beginn
Landcafé Wacholderhof:
Eberbacher Str., 65346 Eltville am Rhein

 

ZWEITE STATION ca. 17:30 Uhr Beginn
Weinstand Kiedrich
: über den Mühlweg/Mühlberg zum unteren Teil der Bergchaussee, die zur Burgruine Scharfenstein führt. 

 

DRITTE STATION ca. 20.00 Uhr
Weinprobierstand Hattenheim
: Rheinufer Hattenheim, 65347 Eltville am Rhein

 

Wir freuen uns auf Sie

Alles Gute und herzliche Grüße

Ihr Opera et Cetera Team

 

 

Stimmungsvolles Konzert an der Rüdesheimer Brömserburg

Stimmungsvolles Konzert an der Rüdesheimer Brömserburg

Stimmungsvolles Konzert an der Rüdesheimer Brömserburg

Zum zehnjährigen Bestehen gab das Sänger-Ensemble „Opera et Cetera“ um den Kiedricher Tenor Keith Ikaia-Purdy nun ein Dankeschön-Konzert mit Ausflügen in Operette, Musical und Pop.

Text von Thorsten Stötzer / alle Bilder von Peter Hartmann

im Wiesbadener Kurier, Montag, 16.08.2021

Die Plus-Mitglieder des Wiesbadener Kurier können den Artikel hier im Internet lesen.

 

 

Im Prater blüh´n wieder die Bäume – im Weinhaus Sinz ebenfalls

Im Prater blüh´n wieder die Bäume – im Weinhaus Sinz ebenfalls

Im Prater blüh´n wieder die Bäume – im Weinhaus Sinz ebenfalls

Das Weinhaus Sinz in Frauenstein bot am 01. Augst 2021 die Bühne für Opera et Cetera. Vor gut gelauntem Publikum präsentierten Keith Ikaia-Purdy, Alex Winn und die gerade angetraute Elizabeth Winn (Magnor) beliebte Lieder zum Thema „Im Prater blüh´n wieder die Bäume.

Schon wenn man diesen Titel hört, spielen sich automatisch in vielen Köpfen Melodien ab, die so beliebt sind.

Hier ein Textauszug aus einer YouTube Videobeschreibung

von fritz 51265. Fritz 51265 liefert auch gleich den eineinhalbstündigen Film aus 1958 dazu mit, den wir unter verlinken:

„Im Prater blüh’n wieder die Bäume“ ist ein österreichischer Spielfilm unter der Regie von Hans Wolff.

 

Schauspieler:

Johanna Matz: Lixie Härte
Gerhard Riedmann: Peter Ferdinand
Theo Lingen: Herr Schindler
Marte Harell: Fr. Sacher
Nina Sandt: Mizzie
Albert Rueprecht: Toni Reitmeier

 

Handlung:

Auf dem Weg ins Hotel Sacher begegnet Erzherzog Peter Ferdinand der jungen Hofratstochter Lixie. Er verliebt sich unsterblich in sie, obwohl sie seine Liebe nicht erwidert und nur den Klavierlehrer Toni im Kopf hat. Durch den Erzherzog hofft sie jedoch auf die langersehnte Protektion, die Toni braucht, um eine Stelle an der Hofoper zu bekommen. Ein gemeinsamer Abend von Lixie und Peter Ferdinand im Séparée des Hotels Sacher führt jedoch zu peinlichen Verwicklungen und einem handfesten Skandal, da der Wiener Gesellschaft das Liebesleben des Erzherzogs mit einer „Bürgerlichen“ nicht verborgen bleibt. Als auch noch die Affären einiger ehrwürdiger Honoratioren ans Tageslicht kommen, wird aus dem Skandal eine hochpolitische Staatsaffäre. Da greift Lixies resolute Freundin Mizzi ein.

Begeistertes Publikum im Gut Leben am Morstein in Westhofen

Begeistertes Publikum im Gut Leben am Morstein in Westhofen

Begeistertes Publikum im Gut Leben am Morstein in Westhofen

Bereits im September 2020 feierten wir unsere dortige Premiere in dem zauberhaften Ambiente des Weingartens Gut Leben am Morstein zusammen mit einem tollen Publikum und einem professionellen Gastgeber-Team.

Die Pläne, ein Wiederholungskonzert zu geben, mussten wir vier Mal verschieben. Aber am 20. Juni war es soweit und wir durften mit unserem Programm „In 80 Minuten um die Welt“ das Morstein Musik Festival eröffnen. Dem Wettergott hatten wir es zu verdanken, dass die Bühne an diesem Abend im romantischen Gewölbekeller stand. Die Gäste schwelgten im kulinarischen 7. Himmel und genossen die Kulisse und natürlich alle künstlerischen Highlights von Opera et Cetera.

Und das Tolle: wir freuen uns auf ein weiteres Konzert an diesem Ort. Am 22. August 2021 zelebrieren das Gut Leben und Opera et Cetera die Dinnershow „La Dolce Vita“. Sind Sie auch mit dabei? Dann freuen Sie sich auf großartige italienische, bekannte Canzonen und ein vielversprechendes 3-Gang-Menü. 

Thanksgiving und Erntedank haben etwas gemeinsam

Thanksgiving und Erntedank haben etwas gemeinsam

Opera et Cetera hat zusätzlich zu diesem Anlass ein Jubiläum zu feiern

 

Noch bevor wir etwas ausführlicher über Thanksgiving und Erntedank schreiben, möchten wir Ihnen gleich zu Beginn mitteilen, was Opera et Cetera zusätzlich bewegt an diesem wichtigen Tag.

Opera et Cetera hat zusätzlich zu diesem Anlass ein Jubiläum zu feiern. In Dankbarkeit für unsere Arbeit, in Dankbarkeit unserem Publikum gegenüber, feiern wir 10 Jahre Opera et Cetera. Das ist unser Konzert zum 10 jährigen Bestehen. Im Weingut Kopp vor 10 Jahren begann unsere musikalische Laufbahn im Rheingau. Es gibt also genug Gründe, in diesem Jahr Jahr ein besonderes Thanksgiving zu feiern.

Feiern Sie mit uns. Musikalisch bietet Opera et Cetera das Beste aus all den Jahren. So viel wie geht, so viel wie uns die Pandemie erlaubt und so viel die Sängerinnen und Sänger geben können.

Thanksgiving und Erntedank haben etwas gemeinsam

 

Weil Ureinwohner in Amerika den eingewanderten Europäern geholfen hatten, konnten diese im Herbst 1621 eine so reiche Ernte einfahren, dass sie zum Dank ein dreitägiges Festmahl gaben und ihre Helfer dazu einluden. Thanksgiving wird seither Jahr für Jahr gefeiert, um Danke zu sagen. Für viele Amerikaner ist Thanksgiving wichtiger als Weihnachten.

Unser europäisches Erntedank ist also gar nicht so weit weg in der Bedeutung, denn auch wir feiern ein Erntedankfest, wenn auch nicht so bedeutungsvoll und mit anderem kulturellen Hintergrund.

 

Der 4. Donnerstag im November – jedes Jahr

und warum es den Black Friday gibt

 

Dieses Thanksgiving fällt 2021 auf den 25. November – immer der 4. Donnerstag im November. Der Donnerstag, an dem wir so oft schon im Weingut Kopp zu Gast waren. Das passt doch.

Nach diesem Donnerstag folgt immer ein Freitag (;-), ein besonderer Freitag, nämlich Black Friday. Dieser „Schwarze Freitag“ ist nicht zu verwechseln mit einem schlechten Tag an der Börse (dieser Black Friday ist in den 1930er Jahren zu verorten). Die meisten Amerikaner haben nach dem Thanksgiving-Donnerstag einen freien Tag, naturgemäß den Freitag als Brückentag. Da ist SHOPPING angesagt. Es wird eingekauft und umgesetzt was die Kreditkarte hergibt.

Angesichts immenser Sonderangebote werden nicht selten auch die ersten Weihnachtseinkäufe erledigt. Auch verständlich, denn bereits 4 Wochen später ist Weihnachten. Wir wissen alle, wie schnell die Zeit vergeht. Die Einzelhändler schrieben und schreiben schwarze Zahlen an diesem speziellen Freitag. Gute Umsätze und schwarze Zahlen für die Händler etablierten den Begriff „Black Friday“.

Auch wir in Europa erfahren ebenso besondere Angebote. Zumindest ONLINE ist der Begriff Black Friday Sonderangebote nicht mehr unbekannt, gleich gefolgt von Cyber Monday. Aber damit wollen wir jetzt nicht langweilen.

Erntedank und Thanksgiving Gemeinsamkeiten und Unterschiede

 

Man könnte annehmen, dass das amerikanische Thanksgiving mit dem europäisch-christlichen Erntedankfest identisch ist. Beide Feste stellen ein Erntefest dar. Bei beiden Festen geht es um den Dank für die Gaben der Natur. Beleuchtet man den kulturellen Hintergrund der Festtage, stellt sich heraus, dass bei Thanksgiving eine Ableitung aus dem Erntedankfest wahrscheinlich ist.

Aber es lag nicht allein bei den europäischen Einwanderern, die sich bei den Ureinwohnern für deren Hilfestellung mit einem Fest bedanken wollten. Vielmehr war es bei den nordamerikanischen Ureinwohnerstämmen üblich, der Natur nach eingebrachter Ernte zu danken. Preiselbeeren, Truthahn, Kürbis, Mais und Süßkartoffeln sind heute noch typische nordamerikanische Lebensmittel.

Ansonsten gibt es schon gravierende Unterschiede. Das Datum. Während Thanksgiving, dessen festes Datum, im Jahr 1863, auf den vierten Donnerstag im November, als Nationalfeiertag festgelegt wurde, feiern wir Erntedank in Europa am 1. Sonntag im Oktober. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist das das üblichste Datum. Es gibt Ausnahmen wie zum Beispiel bei einigen Weinbauern, die das Erntedankfest erst nach abgeschlossener Lese der Trauben begehen. Unser Michael Kopp feiert aber mit uns.

Ein weiterer Unterschied ist der kulturelle Hintergrund:  In Gottesdiensten und Prozessionen wenden sich Gläubige dankend an Gott für die Gaben aus der Natur. Armen- und Waisenhäuser wurden mit Nahrungsmitteln beschenkt. Im christlichen Europa ist Erntedank ein überwiegend kirchlicher Feiertag.

Fazit

Thanksgiving ist in den USA noch heute ein Feiertag.  Die Zusammenkunft der Familie ist groß geschrieben und ist oft bedeutsamer als Weihnachten. Vor dem Essen zu beten ist zwar nicht fremd, aber selten finden kirchliche Zeremonien statt, die mit dem früher im Jahr begangenen, kirchlichen Erntedankfest etwas gemeinsam haben.

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