Überraschung für die Gäste am Biebricher Weinstand

Überraschung für die Gäste am Biebricher Weinstand

Überraschung für die Gäste am Biebricher Weinstand

 

Das Motto war an diesen Abend Programm: Mit dem Rhein im Rücken und bei schönstem Frühlingswetter hat Opera et Cetera die Gäste des Biebricher Weinstandes überrascht.

Keith Ikaia-Purdy, Timon Führ und Pascal Mehl haben die Besucher und Besucherinnen mit ihren beeindruckenden Stimmen begeistert und mancher Spaziergänger ist spontan geblieben, um der schwungvollen Musik zu lauschen. Michael Blevins hat mit viel Gespür für die Umgebung ein launiges Programm zusammengestellt. Dabei hat er wieder einmal gezeigt, dass man auch mit der ein oder anderen Opernarie für Stimmung sorgen kann.

Spätestens bei dem „et cetera“-Teil des Konzertes mit „Griechischer Wein“ oder „Ich war noch niemals in New York“ hielt es niemanden mehr auf den Bänken und das Publikum forderte die ein oder andere Zugabe.

Freuen wir uns also auf die nächsten Besuche der Gruppe an den Weinprobierständen in Biebrich, Kiedrich, Rauenthal und im schönen Garten der Brömserburg in Rüdesheim.

Sehnsuchtsorte mit neuer Sängerin und viel Improvisationstalenten

Sehnsuchtsorte mit neuer Sängerin und viel Improvisationstalenten

Sehnsuchtsorte mit neuer Sängerin und viel Improvisationstalenten

Das war schon ein ganz besonderes Konzert. Einen Tag vorher schlug Corona zu und von der eigentlich geplanten Besetzung blieben nur noch Elizabeth und Alex Winn übrig. Aber Opera et Cetera ist ja ganz groß im Improvisieren.

Mezzosopranistin Franziska Jope

Mezzosopranistin Franziska Jope

Liz „überredete“ eine Kollegin aus Mainz – die wunderbare Mezzosopranistin Franziska Jope – spontan einzuspringen. Von heute auf Morgen musste Franziska zeigen was sie kann, ohne Probe! Ein echter Profi, die Franzi, und das Publikum war spontan begeistert. 

Das Programm wurde komplett umgekrempelt und die Pianistin dieses Abends Seung-Jo Cha wurde mit vielen neuen Stücken „überrascht“. Ein echter Profi wie sie ließ sich davon nicht erschrecken und sie begleitete die Stücke mit ganz viel Gefühl und Können.

 

Ein tolles Programm führte das Publikum zu den Sehnsuchtsorten dieser Welt. Prinz Orlowski begrüßte seine Gäste in Wien und bei „Oh du mein holder Abendstern“ stahl sich das ein oder andere Tränchen ins Auge. Mit der Barcarole reisten wir weiter nach Frankreich. Es folgte natürlich Italien, das Sehnsuchtsland der Deutschen und im et Cetera – Teil landeten wir mit dem Udo Jürgens Song  „Ich war noch niemals in New York“ schließlich in der neuen Welt.

Standing Ovations waren die Folge und ganz klar, dass das Publikum die Sängerinnen und Sänger nicht ohne einige Zugaben entlassen wollte. Die hochambitionierten Sängerinnen, Sänger und Seung-Jo Cha am Klavier zeigten wieder einmal wie professionell sie unterhalten können.

Bleibt noch zu sagen, dass wir alle hoffen, Franziska Jope bald wieder im Ensemble zu erleben. Wer seine Feuertaufe mit solcher Bravour besteht, auf den wollen wir jetzt nicht mehr verzichten.

Übrigens auch unser bewährter Moderator Michael Blevins, infizierte sich mit dem Coronavirus und musste zu Hause bleiben. Susanne Mehl hat ihn mit viel Witz und Improvisationstalent glänzend vertreten. So macher Lacher sorgte auch an dieser Stelle für glänzende Unterhaltung und einfach nur gute Laune.

Bravo!

 

Text: Patricia Hartmann
Bilder: Dr. Peter Hartmann

Bilder sagen mehr als tausend Worte – Die gute Stimmung war zu hören und nicht zu übersehen

Neujahrskonzert in Gut Leben am Morstein am 16. Januar 2022

Neujahrskonzert in Gut Leben am Morstein am 16. Januar 2022

Neujahrskonzert in Gut Leben am Morstein am 16. Januar 2022

 

Ein Textauszug aus einem Beitrag zum Jahreswechsel 20/21: „Ein in vielen Hinsichten schweres und außergewöhnliches Jahr liegt hinter uns. Wir alle hoffen, dass uns das neue Jahr aus dieser Krise führen wird, nur wissen wir alle nicht, wann unser Leben wieder in normaleren Bahnen laufen kann.“

Rückblickend auf das Jahr 2021 seufzen wir nicht weniger schwer. Glaubten wir im Sommer 2021, dass fast alles vorbei ist, so wurden wir doch wieder eines besseren belehrt. Freudig wurden wieder neue Konzerte geplant. Und mit den vielen begleitenden Regeln ging es auch irgendwie.  Wollen wir wirklich weiter zurückblicken? 

Wir schauen positiv in die Zukunft. Wir sind vorbereitet und geübt im Umgang mit dem Virus.  Bald schon wird es neue Konzertangebote geben, die wir hier wie immer veröffentlichen. Wer jetzt noch nicht auf unserem E-Mail-Verteiler aufgenommen ist für den regelmäßigen Newsletter und auch die Neuankündigen per E-Mail, sollte das bald nachholen.

Mit Musik ist alles einfacher

 

Die Akteure bei dieser Neujahrsgala: Marina Russmann, Elizabeth Winn, Alexander Winn, Timon Führ und am Klavier Christian Strauss

Nach einem Neujahrskonzert möchte man beschwingt und optimistisch in das neue Jahr blicken. Mit Opera et Cetera ist das gar nicht schwer. Das Ensemble schöpft aus einem riesigen Repertoire und langweilig wird es nie.  

Die Overture begann mit der Fledermaus „Ich lade gern mir Gäste ein“ gesungen von Marina Russmann und im „Feuerstrom der Reben“ mit dem ganzen Ensemble.  Genauso beschwingt ging es weiter mit Mozart und all´den Irrungen und Verwirrungen, die der Punkrocker Mozart in der Barockzeit thematisierte. Da war der eine oder andere Skandal vorprogrammiert, was uns heute natürlich nur lächeln lässt.

Bei dem Stück „Ach ich hab sie ja nur auf die Schulter geküsst“  aus dem Bettelstudent, ging ein allgemeines Summen durch das Kellergewölbe. Da war diese Stimmung wieder. Man spürte förmlich, wie sehr die Menschen gerade in diesen Zeiten Kultur genießen wollen. 

Es sollte weitergehen mit Hör- und Kulturgenuss. Susanne Mehl führte vortrefflich und informativ durch das Programm. Einige Erklärungen zu Musikstücken bekamen eine inhaltliche Tiefe. Ihre Erklärungen erzeugten Bilder im Kopf, die durch die anschließende musikalische Darbietung abgerundet wurden. Ganz deutlich wurde das bei dem Lied „Meine Lippen küssen so heiß“ gesunden von Marina Russmann. In der Operette von Lehar gibt es mal kein Happy End, wie man es sonst von Operetten gewohnt ist. Lehar war gleich noch einmal vertreten mit „Lippen schweigen“, das von allen Sängerinngen und Sängern gesungen wurde. Auch jetzt begann wieder ein leichtes Summen und „Mitschwingen auf den Stühlen“.

Sie können sich vorstellen, dass diese gute Stimmung von nun an weitergehen sollte bis zum Schluss. Denn wir alle wissen, dass  in den weiteren Blöcken das „et cetera“ beginnt. 

Gut Leben am Morstein in Westhofen

 

Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, wo das Gut Leben am Morstein liegt. Wie weit ist es dahin? Für mich war es auch das erste Mal und gleich vorweg: Es ist näher an Wiesbaden als man glauben mag. Natürlich bieten Zahlen keinen Interpretationsraum. 64 Kilometer sind und bleiben 64 Kilometer. Und trotzdem war ich überrascht, wie einfach Westhofen zu erreichen ist. Westhofen liegt 13 Kilometer vor Worms, das übrigens auch einen Abstecher wert ist.

Kellergewölbe mit Virenabzug

 

Ein wunderbares Kellergewölbe empfing uns mit schön eingedeckten Tischen.  

Neujahrskonzert in Gut Leben am Morstein am 16. Januar 2022

Angenehm temperiert, obwohl ein paar Gäste doch eine Jacke überzogen, die im Laufe des Abends aber wieder abgelegt wurden. Wir erfuhren von Stefan Spiess, dass er in der bereits vorhandenen Belüftung des Kellergewölbes zusätzliche Filter einbauen ließ, um auf der sicheren Seite zu sein. Niemand möchte heutzutage Infektionen riskieren. Das gab uns ein gutes Gefühl.

So konnten wir zusätzlich zur musikalischen Darbietung von Opera et Cetera ein vorzügliches Menü genießen.

Die nächsten Konzerte sind in Planung, die natürlich dann auch im Freien stattfinden werden.

Auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt

Auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt

Auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt

 

am Samstag, den 18. Dezember, zeigte sich Opera et Cetera gut gelaunt in Weihnachtsstimmung auf der Schlossplatz-Bühne. 

Es regnete Gott sei Dank nicht. Den einen oder anderen Gast im Publikum hörte ich flüstern „Schade, es gibt kein Glühwein hier“. Ja, Essen und Trinken wurde komplett abgeriegelt und nur wer geimpft oder genesen ist, durfte das „Verpflegungsareal“ betreten. Ich selbst dachte auch das eine und andere Mal, wie es in 2019 war. Da stand man mit etwas Leckerem in der einen Hand und etwas Glühwein in der anderen Hand und lauschte beschwingt Opera et Cetera.

Links und rechts von mir gab es zusätzlich noch ganz andere Stimmen, nämlich „ach wie schön, so etwas jetzt noch einmal zu hören“. Oder: „wie gut, dass wir hier stehengeblieben sind. Habe ich nicht erwartet sowas zu hören. Das ist mal was zum Schluss. Wer sind die?“

Mit „so etwas“ waren natürlich neben den klassischen Stimmen auch die Musiktitel gemeint. Wie immer das volle Programm von Oper, Operette, Musical und Pop. Was für eine Auswahl. Selbstverständlich angereichert mit Weihnachtsklassikern, zu denen auch mitgesungen werden konnte. 

Vor der Hauptbühne am Schlossplatz stand eine große Menschentraube und hörte staunend und begeistert vier Sängern zu. Tenor Keith Ikaia Purdy (künstlerische Leiter der Gruppe), Tenor Tyron Chambers, Bariton Alex Winn, Bariton Timon Führ und Sopranistin Jessica Fründ brachten das Publikum des Wiesbadener Sternschnuppenmarktes nicht nur in Weihnachtslaune, sondern auch zum Staunen. 

Bleibt für den nächsten Sternschnuppenmarkt, wie sich der Weihnachtsmarkt in Wiesbaden nennt, zu wünschen, dass im Jahr 2022 Opera et Cetera wieder stimmungsvolle Lieder präsentiert und wir alle einen Weihnachtsmarkt erleben dürfen, der ganz normal Essen und Trinken erlaubt zwischen alle den anderen Geschäften. Das ist mal eine ganz persönliche Sicht, weiß ich, aber wünschen darf man sich das, oder?

Wir wünschen ein friedvolles und besinnliches Weihnachtsfest

Opera et Cetera und das ganz Team

Text und Bilder dieses Beitrags: Barbara Wrana

 

Jubiläumskonzerte im Dezember 2021

Jubiläumskonzerte im Dezember 2021

 

Jubiläumskonzerte am 06. und 07. Dezember 2021

 

Das war ein toller Abschluss für das Jubiläumsjahr von Opera et Cetera. Nahezu das gesamte Ensemble des ersten Konzertes vor zehn Jahren hat das Publikum im Weingut Kopp bei den beiden Konzerten am 6. und 7. Dezember zum Jubeln gebracht.

Für alle, die damals nicht dabei waren, oder jetzt eventuell mal etwas genauer auf die Bilder schauen, nennen wir die Namen der ursprünglichen Ensemble-Formation von links nach rechts:

Alexander Winn, Zachary Wilson, Keith Ikaia-Purdy, Jessica Fründ und Kara Grover (Bishop).

Es war einfach toll zu sehen und vor allem zu hören, zu was für großartigen Sängerinnen und Sängern sich die Gründungsmitglieder entwickelt haben.

Beide Konzerte endeten mit stehenden Ovationen und einem sehr stolzen Keith Ikaia-Purdy, der an diesem Abend bewiesen hat, dass das Konzept von Opera et Cetera goldrichtig ist.

 

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